Hitlers Lesewut
Timothy W. Ryback hat Teile der Privatbibliothek Hitlers, die amerikanische Soldaten nach dem Krieg nach Washington gebracht haben, ausgewertet und akribisch Informationen zusammengetragen, die Hitlers Leseverhalten entschlüsseln helfen: »16.000 Bücher umfasste seine Bibliothek, und Adolf Hitler gab an, jede Nacht ein Buch zu lesen, manchmal auch mehr. Abends musste seine Lesebrille, ein Buch und eine Kanne Tee bereitstehen, doch hatte seine Leidenschaft für Bücher nichts mit Vergnügen zu tun – Adolf Hitler las mit geradezu ›grimmiger Entschlossenheit‹.« (Klappentext)
Zu Beginn seiner politischen Karriere bemühte Hitler gelegentlich die Pose des Intellektuellen, gern mit Brille und lesend. In den späteren Jahren sind solche Auftritte seltener fotodokumentiert. Das Motiv der alternativen Variante zeigt ihn auf der Terrasse des Berghofs.
Hitlers Bücher. Seine Bibliothek – Sein Denken.
Hardcover mit Schutzumschlag, 14 x 21,5 cm
Foto: ullsteinbild
Alternativentwurf
22. Januar 2010
Die britische und auch die amerikanische Originalausgabe zeigen Hitler in einer seltsam heroischen Pose. Hierzulande ist eine solche Darstellung missverständlich.